Bis vor ein paar Wochen war Corona für mich nur ein Bier und quasi bedeutungslos.

Heute ist Corona für mich vielleicht nicht lebensbedrohend, da ich nicht zur Risikogruppe gehöre, aber es ist nicht bedeutungslos, sondern beeinflusst mein Leben gerade ganz heftig. Und gerade das, was mir sonst in meinem Leben so gut tut und der Ausgleich zur Arbeit oder Stress ist, nämlich die sozialen Kontakte, muss ich in dieser Zeit einschränken. Dabei merke ich, wenn ich alleine bin, wie meine Gedanken um die Coronakrise und alles Fürchterliche kreisen und wo mir die Relativierung und der Zuspruch durch Freunde fehlt.

Wie blöd, dass sich an dieser Stelle wieder der alte Spruch bewahrheitet:

“Vieles lernt man erst zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat.”

Dafür ist es umso wichtiger, genau das zu schätzen, was man hat.

Wie gut, dass wir Kontakte aufrecht erhalten können, weil es das Internet, Telefone, Handy und all die digitalen Möglichkeiten gibt.

Also einfach mal Danke sagen:

Schon in der Bibel war es so, dass die Menschen nicht immer beisammen sein konnten. So schrieb Paulus Briefe an die Korinther, die Römer, Galater, usw. insgesamt 13 Briefe und blieb mit ihnen im Kontakt (1. Kor, Röm, Gal).

 

Liebender Gott,
in erster Linie schenke uns die Kraft
diese Krise gemeinsam, räumlich getrennt voneinander,
zu überstehen.
Schenke uns den Blick für den anderen,
die Einsicht für andere auch mal auf etwas zu verzichten.
Lass uns in den momentanen Möglichkeiten für den anderen da sein
und selbst Hilfe annehmen,
wenn wir sie brauchen.
Amen.

 

 

 

 

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