Diese Woche startete mal so richtig mies.
Ja, es war noch immer Corona.
Der Wecker riss mich aus einem schönen Traum.
Am Sonntag war das Wasser für fünf Stunden plötzlich nicht mehr da und dies hatte auch Auswirkungen auf den Wochenstart. Leider ließ der Wasserstrahl stark nach als die Haare eingeschäumt waren und zum Schluss gab es auch nur noch kaltes Wasser.
Dann hatte ich auch noch einen seltenen Büro-Tag, da ich nach Post gucken musste und alleine im Büro ist es nicht wirklich schön.
Im Büro angekommen, schrieb ein Freund auch noch, dass er den Termin für abends absagt. Es wäre unser zweiter Termin in drei Monaten Corona gewesen.

Und dann zeigte mir der Tag, was er noch kann.
In der Post war eine tolle Postkarte von einer Ehrenamtlerin, die mir so ein Dankeschön schickte.
Ein anderer Freund fragte, ob er abends spontan auf einen Besuch zu mir kommen könnte – mit dem Abstand, das bekämen wir bestimmt hin.
Ein ehemaliger Weggefährte rief an. Wir haben 90 min telefoniert. Es war ein total inspirierendes Gespräch und ich stellte wieder mal fest, wie sehr ich es schätze, wenn andere Menschen mich mit ihrem Wissen bereichern.
Zu Hause empfing mich eine saubere Wohnung – Danke an das Heinzelmännchen 😉

Was ein Segen, wenn man Dinge hinter sich lassen kann, um sein Glück zu genießen. So erging es vor langer Zeit auch Josef. Seine eigenen Brüder verkauften ihn aus Neid. Als Sklave wurde er in Ägypten von seinem Herrn zu Unrecht ins Gefängnis geworfen, dann aber machte der Pharao ihn zu seinem Berater. Egal was Josef passierte, er schien immer Glück zu haben. (Gen 39,1ff)

Nachdem der Freund nach einem wirklich schönen Abend ging, schrieb ich Zettel für mein Glücks-Glas, ging in das frisch bezogene Bett und dankte Gott:

Herr,
ich danke dir dafür,
dass ich auch nach blöden Dingen,
das Schöne noch sehe kann und
dass ich mich wirklich auch über kleine Dinge freue.
Ich danke dir aber auch dafür,
dass du mich mit reichlich schönen Dingen beschenkst.
Amen.

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