In den letzten Tagen kam mir immer wieder der Gedanke über das Abschied nehmen.

Wir nehmen unser ganzes Leben Abschied von so vielen Dingen:

  • wenn wir abends ins Bett gehen verabschieden wir uns von Tag
  • von Freundschaften und Beziehungen
  • Träumen, Wünschen und vielem mehr
  • der Tod ist sicherlich der schwierigste Abschied vor allem, wenn eine, für uns wichtige
  • Person, die Augen für immer schließt.
  • ein schöner Abschied kann es sein, wenn man sich von Freunden oder Familie verabschieden und weiß man kommt bald

 

Egal, wie so ein Abschied aussieht, einige begleiten uns ein Leben lang.
Von was hast du dich schon mal bewusst verabschiedet?
Was hat dieser Abschied mit dir gemacht?
Wie bist du mit diesem umgegangen?
Konntest du diesem Abschied, zum Beispiel von einem Wunsch oder Traum, nochmal rückgängig machen und diesen doch noch verwirklichen?
Oder konntest du eine Freundschaft wieder aufleben lassen von der du dich längst verabschiedet hattest?

 

Manche Anschiede sind absolut nötig, damit man frei wird für Neues.
Uns geht es in cross#roads gerade so. Wir haben gemerkt, dass wir bei einigen Dingen in einen Trott Verfällen, der uns gar nicht gut tut, dass einige Angebote nicht mehr unsere Zielgruppe erreicht und dass wir so viel zu tun haben, dass die Kreativität darunter leidet und kein Platz mehr neue Ideen und Experimente ist.
Also haben wir uns verabschiedet von Routine, einigen (auch liebgewonnenen) Angeboten, einigen Mitarbeitenden, bei denen nun ein kleines Kind die Hauptrolle spielen wird und haben Platz geschaffen für Neues und auch etwas Unsicherheit. Aber wir gucken gespannt auf das, was kommt.
Genau so erging es auch etlichen Menschen, denen Jesus während seiner Reise durch das Landbegegnete. Jesus verbreitete den Glauben Gottes und forderte die Menschen auf, ihm zu folgen , als seine Jünger. So gab es einige Abschiede. Der eine wollte sich von seinen Lieben verabschieden und der andere wollte noch seinen Vater vorher begraben, um sich dann in etwas Neues und auch Ungewisses aufzumachen. (Lukas 9)

 

Herr,
eigentlich mag niemand von uns Abschiede so wirklich.
Aber manchmal sind sie einfach nötig.
Hilf uns den richtigen Moment für Abschiede zu erkennen,
wenn wir es selbst wählen können
und gut mit den Abschieden umzugehen,
die uns ungewollt treffen.
Schenke uns den Mut,
dann auch zu gehen, etwas hinter uns zu lassen und etwas Neues zu wagen.
Und beschütze uns auf unseren neuen Wegen.
Amen

2 Kommentare
  1. Anke Brammann
    Anke Brammann sagte:

    Zum Abschiednehmen gehört auch Trauer die man auch zulassen muss. Alles ist ein Prozess bei dem der Glaube ein tragbares Fundament sein kann.Mich hat so manches Gebet(Gespräch mit Jesus)getröstet und befreit um nach vorne zusehen und neues anzufangen.🤗wir sind nicht alleine.

    Antworten
    • Petra von cross#roads
      Petra von cross#roads sagte:

      Es ist schön, wenn man sich auch bei schwierigen Themen, wie Trauer, getragen und getröstet fühlt. Sei es durch Jesus/ Gott oder auch durch Freunde oder andere Menschen. Vielleicht wird auch durch diese Menschen ein Stück spürbar.

      Antworten

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