In vier Wochen treffe ich mich mit einer alten Freundin, in sechs Wochen bin ich zu einem runden Geburtstag eingeladen, bald steht eine große Hochzeit an, die erste in diesem Jahr ist schon vorbei und dazwischen liegen immer diese kleinen Termine. Termine, die auch bereits Wochen im Voraus geplant werden, weil sonst wieder Pläne dazwischen kommen – bei mir und Freunden. Heute, morgen, übermorgen irgendetwas steht immer schon im Kalender.

Ein spontanes Treffen einplanen? Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, auch für viele um mich herum. Einfach mal gemütlich das Wochenende verbringen und sich am Tag entscheiden, was man eigentlich so machen möchte. Fehlanzeige! Der Kalender gibt Planungssicherheit, macht Zeit jedoch zu einem kostbaren Gut.

„Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit“ (Prediger 3, 1)

 

Ein bisschen ungeplante Zeit zum…

 

…Eis essen gehen
…Sonne im Park genießen
…ans Wasser fahren
…Abend im Kino verbringen
…Picknick machen
…Freunde besuchen

…wieder mal Kind sein
…Besuch bekommen
…Ausflüge machen
…Erinnerungen sammeln

…Waldspaziergang machen
…das wünsche ich mir.

 

Zeit für unverplante Zeit in den Kalender eintragen. Zeit für die Geschehen unter dem Himmel freimachen, die nur spontan geschehen können. Ein bisschen dieses wertvollen Guts aufsparen

…das sollte ich mir erlauben.

 

Erinnere mich immer wieder daran, wie kostbar Zeit doch ist, wie wichtig es ist sie mit glücklichen Erinnerungen zu füllen, Zeiten der Traurigkeit und der Unausgeglichenheit gut zu überwinden und sich einzulassen auf Ungeplantes.

“Meine Zeit steht in deinen Händen” (Psalter 31, 16)

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